Masterplan als gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet (März 2018)

Das Kloster Kappel ist ein Kulturgut von nationaler Ausstrahlung. Um es räumlich und baulich weiterzuentwickeln, erarbeitete der Verein Kloster Kappel zusammen mit weiteren Beteiligten und begleitet durch die Baudirektion einen Masterplan. Die gemeinsame Absichtserklärung bildet die Grundlage für die nächsten Projektschritte. Regierungspräsident Markus Kägi unterzeichnete das Dokument am 22. März 2018 zusammen mit Gerhard Gysel, Präsident des Vereins Kloster Kappel, Michel Müller, Kirchenratspräsident der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, und Kurt Bär, Gemeindepräsident von Kappel am Albis. (Medienmitteilung (pdf), Masterplan (pdf))

Regierungsrat hat zweiten Planungsbeitrag aus dem Lotteriefonds genehmigt (Dezember 2017)

Am 13. Dezember 2017 hat der Regierungsrat einen zweiten Planungsbeitrag von Fr. 480'000 aus dem Lotteriefonds gesprochen. Mit diesen Mitteln wird auf der Grundlage des bewilligten Masterplanes ein konkretes Bauprojekt bis zur Baueingabereife ausgearbeitet. Als Zwischenetappe soll im Sommer-Herbst 2018 dem Lotteriefonds das Hauptgesuch für die Realisierung des Bauprojektes eingereicht werden. Dieses Gesuch ist wiederum vom Regierungsrat und danach abschliessend vom Kantonsrat zu bewilligen. Weitere Information in der Navigation unter «Bauprojekt».

Masterplan Domäne Kloster Kappel von der Kappelerpflege genehmigt (Juni 2017)

An der Delegiertenversammlung vom 28. Juni 2017 wurde dem Masterplan Domäne Kloster Kappel von den Delegierten der dreizehn Kirchgemeinden des Bezirks sowie der reformierten Landeskirche mit grossem Mehr zugestimmt. Begonnen hat diese Planung mit einem international ausgeschrieben Architekturwettbewerb, der mit finanzieller Unterstützung des Lotteriefonds durchgeführt wurde. Der Plan legt fest, mit welchen baulichen Massnahmen an Gebäuden und mit welchen gestalterischen Eingriffen in der Umgebung die unterschiedlichen Ansprüche der Eigentümerschaft, der Nutzer, der Denkmalpflege und der Öffentlichkeit in ein sinnvolles Ganzes zusammengeführt werden können.

Gartenanlage Kloster Kappel wird aufgewertet (Juni 2017)

Am 13. Juni 2017 hat die Synode der reformierten Landeskirche einen Kredit von 3.07 Mio für die Aufwertung der Gartenanlage bewilligt. Das Projekt ist auf den vorgesehenen Masterplan für Domäne Kloster Kappel abgestimmt und beinhaltet die Sanierung des Flachdaches über der Küche, eine neue Aussenterrasse mit 80 Sitzplätzen und die Verlegung des Garten südlich der Klostermauer in die Klosteranlage. Dort wird neu ein ProSpezieRara-Schaugarten sowie ein Ziergarten entstehen. Auch der Garten Kreuzgang wird neu gestaltet. Das Projekt soll im Sommer 2018 realisiert werden.

Landwirtschaftsprojekt wurde überarbeitet (Mai 2017)

Nachdem das Vorentscheidsgesuch für einen neuen Melkstall im August 2016 vom Kanton abgelehnt wurde, haben die Pächter als zukünftige Baurechtsnehmer und der Verein Kloster Kappel zusammen mit dem Kanton intensiv nach einer allseitig akzeptablen Lösung gesucht. An der ausserordentlichen Sitzung der Kappelerpflege vom 17. Mai 2017 wurde das neue Projekt für die Baueingabe freigegeben. Es sieht einen Umbau mit Erweiterung des bestehenden Kuhstalles sowie einen neuen Jungviehstall westlich des heutigen Kuhstalles vor. Damit kann die Entflechtung der Tierhaltung vom Klosterareal realisiert werden und die aktuellen Anforderungen der Tierschutzvorschriften werden erfüllt.

Vorstandswahlen 2016 (November 2016)

Anlässlich der Sitzung der Kappelerpflege (Delegiertenversammlung) vom 23. November 2016 fanden die ordentlichen Erneuerungswahlen in den Vorstand statt. Drei Mitglieder sind nicht mehr zur Wiederwahl angetreten. Neben Hans-Ulrich Meier, Rifferswil und Ueli Buri, Uerzlikon hat auch der bisherige Präsident Andreas Müller, Hausen a.A. bereits Ende 2015 seinen Rücktritt angekündigt. Er hatte während 18 Jahren, davon 10 Jahre als Präsident im Verein Kloster Kappel mitgewirkt. Als neue Vorstandsmitglieder wurden Hans Peter Bachmann, Hausen a.A., Geri Baumann, Affoltern a.A., Bruno Sidler, Mettmenstetten und als neuer Präsident der bisherige Vizepräsident Gerhard Gysel, Hedingen gewählt. Die Arbeit der abtretenden Vorstandsmitglieder und die Verdienste des langjährigen Präsidenten werden vom Verein Kloster Kappel herzlich verdankt.

Den eigenständigen Landwirtschaftsbetrieb erhalten (April 2016)

Seit längerem sucht der Vorstand zusammen mit Fachleuten nach Lösungen, um den bestehenden Landwirtschaftsbetrieb von der Klosterzone zu entflechten und gleichzeitig den geltenden Tierschutzbestimmungen anzupassen. An der ausserordentlichen Sitzung vom 16. März 2016 der Kappelerpflege (Delegiertenversammlung) wurde die Pächterfamilie Galliker ermächtigt, im Rahmen eines Baurechts ein Vorentscheidsgesuch für einen neuen Melkstall westlich der heutigen Scheune einzureichen. Am 14. April ist das Gesuch nun der Gemeinde Kappel übergeben worden. Dieses schrittweise Vorgehen wurde gewählt, weil der Stall die Schutzzone tangiert und deshalb an eine landwirtschaftliche Baute höhere Anforderungen gestellt werden. (Artikel Affolteranzeiger pdf)

Neues Vorstandsmitglied (Juni 2015)

Anlässlich der Sitzung der Kappelerpflege vom Juni 2015 ist unser langjähriges Vorstandsmitglied Markus Funk, Obfelden aus beruflichen Gründen zurückgetreten. Seine Mitarbeit als Finanzvorstand wurde von Präsident Andreas Müller herzlich verdankt. Als neues Vorstandsmitglied wurde von der Versammlung Karl Sigrist aus Mettmenstetten gewählt.
Im Rahmen der neuen Organisation hat der Kirchenrat auch die Vertretung im Vorstand Verein Kloster Kappel neu festgelegt. Anstelle von Dieter Zaugg nimmt neu Stefan Grotefeld an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.

Neuer Geschäftsführer Heizverbund Kloster Kappel GmbH (Juni 2014)

Bedingt durch den Rücktritt von Ruedi Wegmann aus dem Vorstand des Vereins Kloster Kappel übernimmt das Vorstandsmitglied Gerhard Gysel (Liegenschaften) neu die Geschäftsführung des Heizverbund Kloster Kappel GmbH. Ruedi Wegmann hat dieses bedeutende Investitionsprojekt während der Realisierungsphase geleitet. Eine Betriebskommission unter der Leitung von Gerhard Gysel ist nun für den zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb des Heizverbundes verantwortlich.

Wechsel im Vorstand (November 2013 und Juni 2014)

An der Kappelerpflegesitzung vom 26. November 2013 wurde der Vorstand auf eine verkürzte Amtszeit von drei Jahren neu gewählt. Nach einer langjährigen und verdienstvollen Tätigkeit im Vorstand des Vereins hat Werner Hofstetter auf eine Wiederwahl verzichtet. Der Verein dankt Werner Hofstetter für seine geschätzte Arbeit herzlich. Die übrigen Vorstandsmitglieder und Andreas Müller als Präsident wurden wiedergewählt. Folgende Personen wurden neu in den Vorstand gewählt: Ueli Burri, pens. Landwirt, wohnhaft in Uerzlikon und Hans Streit, Architekt, wohnhaft in Hedingen. An der Sitzung Kappelerpflege vom Juni 2014 ist Ruedi Wegmann aus dem Vorstand zurückgetreten. Auch seine wertvolle Mitarbeit wurde gewürdigt. An seiner Stelle wurde Hans Ulrich Meier aus Rifferswil in den Vorstand gewählt. Im Folder "Organisation" sind alle Personen mit Funktion aufgeführt.

Statutenrevision 2013 (September 2013)

Per 1. August 2013 konnte die sanfte Statutenrevision 2010-2013 mit dem Eintrag ins Handelsregister abgeschlossen werden. Absicht war es, die Statuten von 1982 den veränderten Gegebenheiten anzupassen. An der Grundkonstruktion der Organisation wurden keine Veränderungen vorgenommen. Es wurden aber verschiedene Punkte im Zusammenhang mit der sogenannten "Corporate Covernance" geklärt und bereinigt. Es wurde auch geklärt, dass der Verein selber keinen Gutsbetrieb und kein Gastbetrieb mehr führt. Der Vereinsname wurde von Verein Kappelerhof auf Verein Kloster Kappel abgeändert, um die Verantwortung für die ganze Domäne zu dokumentieren. (Statuten 2013 pdf, Pressemitteilung vom Sept. 2016 zur Statutenrevision 2013 pdf)

Neuer Heizverbund für die Domäne Kloster Kappel (November 2012 und Oktober 2013)

Seit 25 Jahren hat der Verein Kloster Kappel für einen Teil seiner Gebäude einen kleinen Heizverbund mit Holzschnitzelheizung und Biogasanlage betrieben. Die historischen Klostergebäude sowie einige andere Gebäude wurden noch mit Öl beheizt. Bei allen Heizungen bestand Sanierungsbedarf. Der Verein Kloster Kappel gründete eine "Wärmeverbund Kloster Kappel GmbH", welche mit der Evang. Ref. Landeskirche (Seminarhotel und Bildungshaus) und der Gemeinde Kappel (Gemeindesaal/Liegenschaft Mühle) Lieferverträge abschliesst und von einer zentralen Holzschnitzelheizung aus das ganze Areal mit Wärme versorgt. Der Spatenstich ist am 6. März erfolgt und die Anlage wurde Ende Oktober in Betrieb genommen und am 22. November eingeweiht. (Plan Heizverbund pdf, Foto Spatenstich pdf, Bericht Einweihung pdf)

Architekturwettbewerb Domäne Kloster Kappel (Juni 2013)

Unter dem Titel "Revitalisierung und Entwicklung Kloster Kappel" führte der Verein Kloster Kappel mit Unterstützung des Lotteriefonds des Kantons Zürich einen Architekturwettbewerb durch. In einem Präqualifikationsverfahren wurden neun Architekten ausgewählt. Sechs Teams haben im Mai eine Wettbewerbsarbeit eingereicht. Im Juni hat die Wettbewerbsjury an zwei Tagen die siegreiche Arbeit ausgewählt. Mehr Informationen im Artikel vom 28. Juni 2013 im Anzeiger (pdf). Vom 10. – 14. Juli 2013 werden die Wettbewerbsprojekte im Gemeindesaal Kappel am Albis öffentlich ausgestellt (pdf).

Rundweg Kloster Kappel ist realisiert und beschildert (November 2011 und Mai 2013)

Auf Antrag des Vereins Kloster Kappel wurde ein fehlendes Wegstück zwischen Rossweid und Hagenholz ins kantonale Wanderwegnetz aufgenommen und im Herbst durch den Kanton erstellt. Es ist ein kurzer, bequemer Rundweg mit wunderschönen Blicken auf das Kloster Kappel entstanden. Er durchquert die Chlostermatt, die Rossweid und den geschützten Weiler Näfenhüser. Die schattigen Bäume beim Zwingli-Denkmal laden zum verweilen ein. Im Frühling 2013 wurde der Rundweg beschildert und mit einem speziellen Rundweg-Symbol bezeichnet. (Karte pdf, Bilder vom Bau pdf)

Rapsglanzkäfer-blas-saug-Maschine Marke Eigenbau (April 2012)

Im März 2012 ist die vom Pächter selbstentwickelte Maschine erstmals auf dem Rapsfeld im Einsatz. Im biologischen Landbau ist die chemische Schädlingsbekämpfung nicht zugelassen. Da muss man sich etwas anderes einfallen lassen, um sich die gefrässigen Rapsglanzkäfer vom Leibe bzw. vom Raps zu halten.
Ernst Galliker hat eine vom Traktor angetriebene Maschine entwickelt, bei der die Käfer abgeblasen, eingesaugt und in einem Behälter eingesammelt werden. Da sind wir sehr gespannt, wie sich dies Vehikel bewährt. Ob das eine neue Marktlücke ist? (Bilder pdf)

Neue Obstbäume und zwei Speierlinge (Mai 2011)

Im Kontakt mit der Stiftung proSpecieRara hat die Pächterfamilie den Obstbaumbestand mit 13 zusätzlichen Jungbäumen ergänzt. Die gewählten Sorten sind auf die biologische Bewirtschaftung abgestimmt. Im Feld unterhalb des Landwirtschaftsbetriebes wurden zudem zwei Speierlinge als Solitärbaumgruppe gepflanzt. Mehr zu dieser interessanten, seltenen Baumart im Bericht ETH/BUWAL 2001 (pdf)

Vierter Hochsilo für den Landwirtschaftsbetrieb (Oktober 2010)

Rechtzeitig auf den Abschluss der Maisernte haben wir den Landwirtschaftsbetrieb mit einem vierten Hochsilo ausgerüstet. Damit soll die Versorgung der rd. 70 Milchkühe mit eigenem, biologisch produziertem Futter vereinfacht werden. Die Lieferfirma Rota-Ver hat den Silo mit einem Spezialfahrzeug gebracht und montiert. (Bild pdf)

Umbau altes Schulhaus abgeschlossen (Juni 2010)

Per Ende Mai konnte der umfangreiche Umbau des alten Schulhauses bis auf Anpassungen der Umgebung abgeschlossen werden. Die neue Dachwohnung, die renovierte Obergeschosswohnung, die Büros im Hochparterre und die Räume im Untergeschoss sind vermietet. Die Arbeiten im Garten und der neue Weg zwischen Parkplatz und Gebäude wird bis Ende 2010 fertig sein. (Bild pdf)

Personelle Veränderungen in der Verwaltung (Januar 2010)

Unser Verwalter Willi Rähle hat seine Tätigkeit beim Verein Kloster Kappel per Ende 2009 beendet.
Ab 1. Januar 2010 wird die Liegenschaftenverwaltung durch Frau Karin Salamon, Hausen a.A. geführt. Der Vorstand dankt Willi Rähle für seine langjährige, umsichtige Tätigkeit und wünscht Karin Salamon ein erfolgreiches Wirken.

Die Post verlässt die Domäne Kloster Kappel (September 2009)

Per 1. März 2010 schliesst die Post den Standort auf dem Areal Kloster Kappel und eröffnet eine Agentur im umgebauten Maxi-Dorfladen in Uerzlikon. Damit geht eine fast dreissigjährige Ära zu Ende. 1982 hatte die Post die Poststelle in der umgebauten Postscheune in unmittelbarer Nähe des Gemeindehauses neu eröffnet. Die freiwerdenden Räumlichkeiten werden für andere Zwecke genutzt.

Umbau "altes Schulhaus" Kappelerhof (August 2009)

Im zweiten Halbjahr 2009 wird das ehemalige Schulhaus umfassend renoviert und neu vermietet. Das Hochparterre, indem bis im Frühling 2009 das Kleinmuseum der GGA untergebracht war, wird in Büroräume umgenutzt. Die Wohnung im Obergeschoss wird umfassend erneuert und im grossen Estrich wird eine attraktive neue Dachwohnung eingebaut. Auf der Südseite wird ein Balkon für Hochparterre und Obergeschoss angebaut.

Neuverpachtung des Landwirtschaftsbetriebs (Januar 2009)

Auf Ende 2009 verlässt unsere langjährige Pächterfamilie Büsser altershalber den Landwirtschaftsbetrieb.
Im Januar 2010 übernimmt Familie Galliker die landwirtschaftliche Pacht. Im Rahmen dieser Neuverpachtung wird der Betrieb auf biologische Produktion umgestellt.

800 Jahre Kloster Kappel (November 2008)

Das Kloster Kappel wurde 1185 gestiftet. Im Herbst 2008 ist ein Buch mit dem Titel:
"800 Jahre Kloster Kappel - Abtei, Armenanstalt, Bildungshaus" im Orell Füssli Verlag erschienen. Es kann im Seminarhotel und Bildungshaus oder im Buchhandel bezogen werden. Mehr dazu: PDF

Kappelerhof produziert seit über 20 Jahren Biogas (August 2008)

Bereits 1987 hat der Verein Kloster Kappel zusammen mit der Evangelisch-reformierten Landeskirche eine Biogasanlage installiert. In dieser Anlage wird die Rindergülle zu Biogas vergärt, das im Seminarhotel und Bildungshaus für Warmwassererwärmung und Heizunterstützung genutzt wird. Damit können jährlich rund 15'000 Liter Heizöl eingespart werden. Mehr dazu: PDF


Verein Kloster Kappel, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis, Tel. 044 764 30 79, mail(at)verein-klosterkappel.ch